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Hundegesundheit:

Das Feld der Hundegesundheit ist ein sehr weites und kann in dieser Rubrik selbstverständlich nicht abschließend abgedeckt werden. Wir möchten an dieser Stelle aber gerne einige der häufig an uns herangetragenen Fragestellungen benennen und erste Antworten hierauf geben.

I. Allgemeines

Oft werden wir im Rahmen des Vermittlungsablaufes gefragt, ob unsere Vermittlungshunde gesund seien. Hierzu lässt sich folgendes Prinzipielles konstatieren: Alle Hunde, die nach Deutschland einreisen, werden von Herz für Ungarnhunde e. V. nach bestem Wissen und Gewissen gesund übergeben. Bekannte gesundheitliche Probleme werden den Adoptanten selbstverständlich vorher mitgeteilt. Wir stehen in ständigem Kontakt mit der Tierheimleitung in Ungarn und werden von dieser umgehend darüber unterrichtet, sollten gesundheitliche Probleme bei den betreffenden Hunden zutage kommen.  Sie können sich sicher sein, dass wir keinerlei Interesse daran haben, bekannte gesundheitliche Probleme zu verschweigen, denn unsere Arbeit endet nicht bei der Übergabe des Hundes an die Adoptanten. Wir stehen auch nach der Vermittlung für diese immer als Ansprechpartner zur Verfügung und auch im Fall der Rückgabe eines Hundes haben wir es uns zur verpflichtenden Aufgabe gemacht, ein neues Zuhause für ihn/sie zu finden. Zeitlebens verlässt uns also die Verantwortung für die von uns vermittelten Hunde nicht.

II. Impfungen

Sämtliche unserer Schützlinge werden vor der Ausreise geimpft. Grundsätzlich werden zwei Impfungen im Abstand von etwa 4 Wochen benötigt, um eine sogenannte Grundimmunisierung durchzuführen. Das „Impfprogramm“ besteht hier aus den folgenden Komponenten:

  • Tollwut (Virusinfektion)
  • Parvovirose (Viruserkrankung)
  • Staupe (Virusinfektion)
  • Hepatitis contagiosa canis (generalisierte Virusinfektion)
  • Leptospirose (bakterielle Erkrankung)
  • Parainfluenza 3 (Viruskomponente des Zwingerhustens)

Dies entbindet den zukünftigen Halter des Hundes natürlich nicht davon, zur Aufrechterhaltung des Impfschutzes, regelmäßige Auffrischimpfungen vornehmen zu lassen.

Welpen dürfen erst im Alter von 12 Wochen gegen Tollwut geimpft werden. Bei einer grenzüberschreitenden Reise muss diese Impfung, nach Vorschrift des Gesetzgebers, mindestens 21 Tage alt sein. Wenn also ein Welpe aus Ungarn vermittelt wird, kann dieser erst im Alter von 4 Monaten ausreisen.

III. „Reise-, bzw. Mittelmeerkrankheiten“

Oft wird uns auch die Frage gestellt, ob die von uns vermittelten Hunde von den sogenannten „Reise- bzw. Mittelmeerkrankheiten“ betroffen sein könnten. Zur näheren Erläuterung der Thematik möchten wir Ihnen daher an dieser Stelle gerne einen Aufsatz von Dr. med. vet. Holger Schönert zu der Thematik „Übertragung der sogenannten Mittelmeer-/bzw. Reisekrankheiten der Hunde in Europa“ zur Verfügung stellen.

Herr Dr. Schönert stellt in seinem Aufsatz unter anderem zutreffend fest, dass der Begriff „"Mittelmeer-/bzw. Reisekrankheiten" eine unzulängliche Formulierung ist, da ein Teil der darunter zusammengefassten Krankheiten auch durchaus in anderen Ländern als den Mittelmeeranrainerstaaten heimisch sind. So ist die Babesiose des Rindes in Deutschland bereits um das Jahr 1900 beschrieben worden und eines der Borreliose-erregenden Bakterien hört auf den Namen B. burgdorferi, was ein deutlicher Hinweis auf Burgdorf bei Hannover ist. Auch die Anaplasmose kommt - auf unseren Kontinent bezogen - europaweit vor - nicht nur im Mittelmeerraum und nicht nur in Ungarn...
Andere dieser Gruppe zugeordneten Krankheiten, wie etwa die Dirofilariose oder die Leishmaniose verbreiten sich tatsächlich mehr in den wärmeren Regionen südlich des 45. (50.) Grades nördlicher Breite als bei uns, können aber mit infizierten Hunden durchaus hier eingeschleppt werden.“

Sollten Sie den Wunsch haben, dass der zu Ihnen reisende Hund vor Antritt der Fahrt auf die gängigen Infektionskrankheiten getestet wird, sprechen Sie bitte Ihren jeweiligen Vermittler an; wir erklären Ihnen dann gerne sämtliche Rahmenbedingungen.

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